Schwimmen mit dem Hund

Hunde gehen gerne ins Wasser. Sie toben und spielen im Wasser oder kühlen sich einfach nur ab. Natürlich gibt es wie bei Menschen auch wasserscheue Hunde, denen es selbst bei heißen und schönen Tagen schwer fällt, den Sprung ins Wasser zu wagen. Im Folgenden haben wir einige wichtige Tipps und Infos für dich zum Thema Hunde im Wasser…

 

Wie motiviere ich meinen Vierbeiner dazu ins Wasser zu gehen?

Manchmal musst du deinen Hund etwas überreden, damit du Ihn zu einem Bad im kühlen Nass überreden kannst. Folgendes kann dir helfen:

- Eine Frisbee oder einen Ball werfen
- Mit einem kleinen Leckerchen locken
- Spiel mit der Reizangel
- Den Hund ins Wasser begleiten bzw. vor dem Hund ins Wasser gehen und Ihn dazu animieren, auch ins Wasser zu springen bzw. zu laufen

Wichtig bei den wasserscheuen Hunden ist jedoch, dass die Hunde nicht genötigt werden. Wird der Hund zum Sprung ins Wasser gedrängt, besteht die Gefahr, dass der Hund mit einem bleibenden Schaden bzw. einer Angst aus dem Vorfall heraus geht und nie wieder freiwillig ins Wasser geht.
 

Wie lernt mein Hund schwimmen?

Jeder Hund kann von Natur aus schwimmen, doch wissen das manche Hunde nicht. Es ist wichtig, dass du deinen Hund am Anfang nicht überforderst und zu schnell in zu tiefes Wasser schickst. Nicht jeder Hund mag das Gefühl, wenn plötzlich der Boden unter den Pfoten verschwindet. Du solltest zu Anfang flache Gewässer wie z.B. ein Planschbecken zum üben und kennenlernen wählen. Auch für Hunde gibt es Schwimmwesten zur Unterstützung. Falls du deinem Hund das Schwimmen nicht alleine beibringen willst, werden auch Schwimmkurse von manchen Hundeschulen oder Hundezentren angeboten. 
 

Angst vor dem Wasser!

Hat dein Hund in der Vergangenheit eine schlechte Erfahrung mit dem Wasser gemacht, ist es von enormer Bedeutung, ihn langsam wieder an das kühle Nass heranzuführen.  Achte darauf, den Hund einige Monate vom Wasser fernzuhalten und ihn langsam wieder damit vertraut zu machen. Das gelingt vor allem, indem du sein Lieblingsspielzeug in flaches Wasser hinein wirfst und dem Hund vormachst, etwas sehr Aufregendes hätte sich ereignet. Sein Lieblingsspielzeug sollte schwimmen können, damit der Hund es problemlos von der Oberfläche schnappen kann. Wiederhole dieses Vorgehen in immer tieferem Wasser, damit sich der Hund wieder an das
 

Wasser gewöhnt. Ein kleiner Tipp!

Belohne deinen kleinen Liebling mit einem Leckerchen, wenn er das Spielzeug aus dem Wasser geholt hat und beende dieses Verfahren immer mit einem Erfolg. 
 

Hunde im Wasser sollten nicht überschätzt werden!

Wenn dein Hund noch nicht über ausreichend Schwimmfähigkeit verfügt, kann es für ihn sehr gefährlich werden. Du musst als Besitzer in der Lage sein, deinem Hund in einer Notsituation helfen zu können. Dein Hund kann sich z.B. im Wasser verfangen und ist möglicherweise nicht in der Lage, sich selbst zu befreien. In einen solchen Situation musst du deinen Hund retten können. 
 

Emotionen unter Wasser!

Die Emotionen von Hunden unter Wasser sind oftmals ähnlich wie bei uns Menschen. Auch Ihre Ausdrücke werden unter Wasser sehr deutlich. Jeder Hund reagiert unterschiedlich unter Wasser, der eine ist konzentriert, neugierig oder vorsichtig, der andere hingegen albern und verspielt. Zum Teil verhalten sie sich auch anders wie an Land. Wenn dein Hund an Land ein alberner Zeitgenosse ist, wirkt er im Wasser auf einmal sehr konzentriert. 

Am besten machst du dir selbst ein Bild davon, wie dein Hund unter Wasser reagiert und sich verhält. Vielleicht zeigt auch dein Hund ein völlig anderes Verhalten unter Wasser wie an Land.

Jetzt wo du einiges zum Thema Hund im und unter Wasser erfahren hast, kannst du hoffentlich sorgenfrei in die heiße Phase starten und dir sowie deinem Hund eine Abkühlung gönnen. Falls du noch etwas zum Planschen für deinen Hund brauchst, kannst du uns gerne im Markt besuchen.