Katzenerziehung – wie zähme ich meine Katze

Unsere Stubentiger sind süß, verspielt und können uns mit einem Blick verzaubern. Gerade in ihren jungen Jahren können wir oftmals nicht genug von ihnen bekommen. Damit wir die Zeit mit ihnen genießen können und ein harmonisches Zusammenleben möglich ist, bedarf es auch bei unseren Schmusekatzen etwas an Erziehung. Lasst uns gemeinsam einen Überblick über die wichtigen Aspekte der Katzenerziehung verschaffen.

Grundstein für eine richtige Erziehung

Der Grundstein für eine richtige Erziehung kann oftmals schon direkt nach der Geburt gelegt werden. Gerade in den ersten Wochen brauchen die jungen Kitten ihre Mutter und sollten nicht zu früh von ihr getrennt werden. Von ihr lernen sie grundlegende Dinge z.B. wie man sich putzt, aus einem Napf frisst und die Benutzung einer Katzentoilette. Zudem erlernen sie die typischen Bewegungsabläufe und bekommen von ihrer Mutter die ersten Grenzen aufgezeigt. Idealerweise solltet ihr euren Stubentiger frühestens nach 12 Wochen von der Mutter trennen.

Katzenerziehung leicht gemacht

Das Wichtigste bei einer Katzenerziehung sind klare Kommandos, Konsequenz und positive Bestärkung. Im Gegensatz zu einem Hund brauchen Katzen lediglich 2 eindeutige Kommandos. Diese Kommandos können z.B. „Nein“ oder der Name des Tieres sein. Im zweiten Schritt könnt ihr eurer Katze eine Alternative aufzeigen.  

Hier zwei Beispiele:

Katze kratzt an den Wänden oder Möbeln:
Hier könnt ihr das Verhalten mit einem bestimmten „Nein“ unterbinden. Im zweiten Schritt könnt ihr sie vorsichtig nehmen und sie vor einen Kratzbaum setzen.  Wetzt sie ihre Krallen an dem Kratzbaum, könnt ihr eure Katze positiv bestärken und sie mit Leckerlies belohnen. Wiederholt diesen Vorgang immer wieder, bis das Tier es verstanden hat. Ein weiteres Hilfsmittel ist Minzöl, Katzen empfinden den Geruch als unangenehm und halten sich von den Möbeln fern.

Benutzung der Katzentoilette:
Bereits bei der ersten Erkundung des neuen Heims solltet ihr eurer Katze das Katzenklo begutachten lassen. Setzt sie immer wieder behutsam hinein und wartet, bis sie merkt, dass sie dort ihr Geschäft verrichten soll. Wenn eure Katze hin und wieder noch auf den Boden pinkelt, könnt ihr den Urin Mithilfe von Katzenstreu aufsaugen und verklumpen lassen. Anschließend legt ihr das Katzenstreu in die Katzentoilette und schickt eure Katze hinein. Auf diese Weise erkennt sie den Geruch ihres eigenen Urins und lernt, wo Sie in Zukunft hinpinkeln muss.

Wie sieht es bei ausgewachsenen Katzen aus?

Auch bei ausgewachsenen Katzen ist eine Erziehung noch möglich. Klar, sie haben schon ihre Routine und Verhaltensweisen, aber auch hier ist mit etwas Ausdauer einiges an Erziehungsmaßnahmen möglich. Hier sind also gerade von eurer Seite viel Engagement und Geduld gefordert.

Bestrafungen

Einige Katzen sind echte Dickköpfe und ignorieren selbst klare Befehle und setzen ihr Fehlverhalten weiter fort. In diesen Fällen könnt ihr auch zu konkreteren Maßnahmen greifen:

  • Laute Geräusche verursachen, wie z.B. Klatschen
  • Ins Gesicht pusten
  • Eine Spritzpistole zum Verschrecken nutzen. Bitte nicht ins Gesicht spritzen.

Bitte keinesfalls Gewalt anwenden! Das Tier wird dadurch ängstlich und das Ganze schadet eurem Verhältnis. Schreien oder nachträgliches Beschimpfen haben bei Katzen ebenfalls keinen Erfolg.

Kein Kinderspiel

Wir haben also feststellen können, dass auch Katzen sich erziehen lassen. Auch bei älteren Stubentigern braucht ihr die Hoffnung nicht aufgeben. Hier sind lediglich mehr Geduld und Ausdauer gefragt. Wenn ihr gerne mehr Informationen zum Thema Katzenerziehung haben möchtet, schaut gerne bei uns im Markt vorbei. Unsere Mitarbeiter helfen euch gerne weiter.