Gewusst wie – Wühlmäuse wirksam bekämpfen!

Wühlmäuse bekämpfen: Mit diesen Tipps gelingt es dir, die pflanzenfressenden Nager zu vertreiben.

 

Wühlmäuse ganz einfach bekämpfen – ohne Chemie

Wühlmäuse fühlen sich in Obst- und Gemüsegärten so richtig wohl. Das ganze Jahr über knabbert die gemeine Wühlmaus (Arvicola terrestris) fleißig Möhren, Sellerie, Sträucher, Blumen und Co. an. Dabei vernichtet sie teilweise ganze Beete oder Wurzelstände von Rosen und anderen Edelpflanzen. Kleine Erdhügel mit seitlichen Eingangslöchern sind ein sicheres Anzeichen für Wühlmäuse im Garten. Meist kommt eine Wühlmaus nicht allein. Wo es etwas zu holen gibt, sind gefräßige Besucher nicht weit – sehr zum Ärger von Gartenbesitzern und Pflanzenfreunden. 
Die gute Nachricht: Du kannst etwas gegen die Wühlmausplage tun.
 

Ab in die Falle!

Fang am besten im Herbst oder Winter damit an, etwas gegen die Schermaus, wie der gefräßige Nager auch genannt wird, zu unternehmen. Während der kühler werdenden Jahreszeit ist das Futterangebot in deinem Garten meist nicht mehr ganz so groß. Das heißt: Jetzt stehen die Chancen gut, dass ausgelegte Köder von den Wühlmäusen gefressen werden. Ideale Voraussetzungen also, um Fallen aufzustellen. Greif entweder zu einer Zangenfalle oder entscheide dich als Tierfreund für eine Lebendfalle. Entsprechende Produkte findest du in unseren Märkten. Mit einer speziellen Wühlmausfalle vermeidest du, dass auch andere Tiere, beispielsweise unter Naturschutz stehende Maulwürfe, hineingeraten. 
 

Wühlmäuse clever überlisten

Bevor du Fallen oder Wühlmausköder im Garten auslegst, solltest du diese mit Gras, Heu oder alten Gartenhandschuhen abreiben. Dadurch werden menschliche Gerüche zum Großteil entfernt. Die Wühlmaus wird sich daher nicht mehr zu sehr scheuen, sich Fallen und Ködern zu nähern. Je mehr Fallen im Garten aufgestellt werden, desto größer sind die Erfolgschancen. In einem kleinen Garten legst du am besten etwa fünf bis zehn Fallen aus. In einem etwa 500 qm großen Außenbereich können es ruhig bis zu 20 Fallen sein. Auch wenn es zeitaufwendig ist: Du solltest mehrmals täglich überprüfen, ob sich "Beute" in den Fallen befindet. Erst wenn du nach mehreren Kontrollen längere Zeit keine Wühlmaus mehr entdeckt hast, kannst du davon ausgehen, die Plage besiegt zu haben – zumindest vorerst. 
 

Tierische Hilfe

Katzen und Hunde lieben es, sich auf die Jagd nach Wühlmäusen zu begeben. Katzen werden mit der lästigen Mäusebande meist gut fertig. Hunde buddeln leider – ähnlich wie Wühlmäuse – Löcher in die Erde und sind daher keine gute Hilfe. Schlauer ist es, in einer Gartenecke einen Haufen mit altem Holz oder Steinen anzulegen. Darin fühlt sich das Mauswiesel, ein sehr guter Mäusejäger, besonders wohl. 
 

Mit Gestank gegen die Nager

Dass Wühlmäuse Möhren, Sellerie und anderes Gemüse sehr gern mögen, kannst du dir beim Vertreiben der hungrigen Nager aus deinem Garten zunutze machen. Hast du wieder Wühlmaus-Hügel entdeckt, leg die Gänge darunter frei und platziere dort Zwiebeln oder Knoblauch. Auch ein Aufguss (dazu Zwiebeln oder Knoblauch mit kochendem Wasser übergießen und ziehen lassen) kann dir dabei helfen, die Plagegeister zu vertreiben. Den Geruch von Zwiebeln und Knoblauch mögen die gefräßigen Mäuse nämlich gar nicht und wandern deshalb meist schnell weiter.

Bei weiteren Fragen helfen wir dir gerne weiter!